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.... bedeutet, "sich selbst etwas einzureden". Eigene psychische Zustände können dadurch wirkungsvoll
beeinflusst werden.
Beispiele:
- Ich bin stark und fit
- Ich schaffe es
- Ich bin ruhig und zuversichtlich
- Ich beherrsche meine Sportart
Die Wirkung von Autosuggestionen hängt (nach Baumann) von folgenden Voraussetzungen ab:
Wiederholung
Selbstsuggestionen wirken dadurch, dass sie mehrmals über Stunden oder Tage hinweg wiederholt werden.
Klarheit
Eine klare Formulierung und präzise inhaltliche Definition stellt ebenfalls eine wesentliche Voraussetzung dar.
Der Situationsbezug sollte stets mit berücksichtigt werden, z.B.: "Ich greife an und bleibe eiskalt!",
"Ich freue mich auf den Zielschuss der Abfahrt!"
Entspannung
Da sich Selbstsuggestionen auf den emotionalen Bereich beziehen, kann ihre Wirksamkeit im Zustand der Entspannung
stark erhöht werden. Suggestionen vor dem Einschlafen, nach dem Aufwachen oder in Verbindung mit einfacheren
Entspannungsübungen steigern ihre Wirkung erheblich. Das heißt aber nicht, dass man sie nicht auch im Wachzustand
anwenden könnte. Auch durch die bewusste Aktivierung der Hirnrinde entfalten Selbstsuggestionen ihre
Wirkung auf die Gefühls- und Stimmungslage des kommenden Tages.
Positive Formulierung
Selbstsuggestionen dürfen keine negativen Aspekte oder Zweifel enthalten. Beispielsweise kann die Suggestion
"Ich rege mich nicht auf!" unwirksam sein, ja sogar erregungssteigernd wirken, wenn der Sportler spürt,
dass er sich trotzdem erregt. Dadurch wird das Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit erhöht und die Erregung
weiter gesteigert. Die positive Formulierung "Ich bleibe ruhig!" knüpft weder an den Erregungszustand
an noch beinhaltet sie die Alternative, sich doch aufzuregen."
(Baumann, Psychologie im Sport, S.160)
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