Trainingslexikon
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Beinkrämpfe beim Schwimmen

Die Ursache von Beinkrämpfen, vor allem in den Waden, ist bei SchwimmerInnen recht häufig. Die Ursachen können sein:

  • Müdigkeit (Training, Wettkampf)
  • Kälte
  • Natrium- und Magnesiummangel (Schwitzen!)
  • Dehydrierung (Schwitzen!)

Wer während dem Schwimmen einen Beinkrampf kommen spürt, sollte das Schwimmen sofort unterbrechen und versuchen, den Krampf mit Dehnung unter Kontrolle zu bekommen. Wenn man übermüdet ist oder bei starker Kälte, ist der Abbruch des Trainings oder des Rennens ziemlich wahrscheinlich. Magnesium ist für die normale Funktion der Muskelkontraktion sehr wichtig.

Wer häufig Krämpfe hat im Training oder auch beim Schlafen hat wahrscheinlich einen Magnesium-Mangel. Weil man beim Sporttreiben stark schwitzt, und beim Schwitzen Mineralsalze verloren gehen, ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Auch der Wasserverlust kann Ursache von Krämpfen sein!

Die häufigste Ursache ist Natrium-Mangel. Eine sehr einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme ist die erhöhte Aufnahme von Natrium (normales Kochsalz!!) mit der Nahrung. Es gibt aber auch Krampfblocker mit einer Kombination aus Natrium und Magnesium.

Elektrolyte, spez. Magnesium sind Pulverform oder als Brausetabletten erhältlich. Viele Sportgetränke enthalten dieses Elektrolyt ebenfalls in genügender Menge. Man braucht pro Tag rund 100-125 Milligramm. Allerdings muss man etwa zwei- bis dreimal soviel schlucken, weil im Darm nur 30-40% aufgenommen werden - der Rest wird ungenutzt ausgeschieden.

Nicht alle Magnesiumpräparate werden im Darm gut aufgenommen: Am besten sind Magnesiumaspartat, -citrat oder -orotat. Magnesiumcarbonat oder -oxid sind zwar billig aber fünf- bis zehnmal schlechter. Magnesiumtherapien sollten höchstens 6-8 Wochen dauern (mit 1-2 Monaten Pause dazwischen).