| Stimulanzien |
Hierzu zählen Stoffgruppen,
die die Aktivität des Zentralnervensystems stark stimulieren, z.
B. Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein (in hohen Mengen; "normaler" Kaffeegenuss
ist erlaubt). Als Aufputschmittel werden sie kurz vor oder während
des Wettkampfs eingenommen.Sie steigern die motorische Aktivität,
erhöhen die Risikobereitschaft und vertreiben die Müdigkeit, aber
auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. Nach Einnahme
von Stimulanzien gab es Todesfälle im Sport. |
| Narkotika |
Die Narkotika werden zur Unterdrückung des Muskelschmerzes eingenommen. |
| Anabole Steroide |
Diese Substanzklasse
ist in der Wirkung dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron
nahestehend und beinflusst den Muskelaufbau. Die Zunahme der Muskelmasse
und die euphorisierende Wirkung dieser Steroide ist die Ursache
für eine massenhafte Verbreitung im Hochleistungs- und Fitnesssport
(Bodybuilder). |
| Beta-Blocker |
Sie können in einigen
Sportarten zur Beruhigung gezielt eingesetzt werden (z. B. Schießen,
Golf). Für die meisten anderen Sportarten wirken diese Substanzen
leistungshemmend, da sie die Herzfrequenz nachhaltig senken. Aus
diesem Grund hat die Medizinische Kommission des IOC festgelegt,
dass Beta-Blocker nur in den Nichtausdauersportarten überprüft
werden. |
| Diuretika |
Sie werden in Sportarten eingesetzt, die (wie im Boxen, Gewichtheben etc) nach
Gewichtsklassen gewertet werden. Mit der gezielten übermäßigen Entwässerung des
Körpers wird auch Gewicht verloren. Außerdem können diese Medikamente
dazu beitragen, durch Erhöhung der Hranmenge andere Dopingmittel
zu verschleiern. |
Peptidhormone
(Wachstumshormone)
und analog wirkende
Substanzen |
Im Vordergrund steht das Wachtstumshormon Somatropin (Human growth hormon),
das wie Anabolika auch über einen muskelaufbauenden Effekt verfügt, aber schwerer nachzuweisen ist.
Das in den Nieren gebildete Hormon Erythropoetin (EPO) erhöht die Bildung der Erythrozyten und
steigert dadurch die Sauerstofftransportkapazität.
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| Blutdoping |
Durch die Zufuhr
von Eigenblut oder Fremdblut kann die Sauerstofftransportkapazität
erhöht und somit die Leistung vor allem in Ausdauersportarten
gefördert werden. |