| Stimulanzien |
schwere Erschöfungzustände, Zusammenbrüche, Übelkeit, Desorien-tierung,
Herz-Rhythmusstörungen, Kreislaufversagen, völlige Erschöpfung
bis hin zu Todesfällen
|
| Narkotika |
Stimmungs- und Wahrnehmungsveränderung, Koordinationsstörungen; in Kombination
mit Stimulanzien schwere Erschöpfungszustände
|
| Anabole Steroide |
Leberschädigung, Beeinträchtigung des Fettstoffwechsels, Begünstigung von Arteriosklerose;
Vergrößerung der Herzmuskelfaser bei Verringerung der Kapillardichte
fördert das Herzinfarktrisiko
Vermännlichungserscheinungen bei Frauen; Hodenverkleinerung und verminderte
Spermienproduktion bei Männern; Erhöhung auch weiblicher Geschlechtshormone
bei Männern, Verminderung bei Frauen
Bei Jugendlichen kann vorzeitiger Wachstumsstop eintreten;
Zunahme von Muskelverletzungen; auch von psychischen Problemen nach Absetzung
von Anabolikapräparaten wird berichtet
|
| Beta-Blocker |
Verminderung der köperlichen Leistungsfähigkeit durch Senkung der Herzfrequenz;
negative Wirkungen auf die Herzmuskulatur bei erhöhter Anstrengung
|
| Diuretika |
Kreislaufregulationsstörungen;
Kollaps; Muskelkrämpfe, Magen- und Dramstörungen
|
Peptidhormone
(Wachstumshormone)
und analog wirkende
Substanzen
|
Somatropin (Human growth hormon): Anomales Wachtstums von Knochen und inneren Organen
(Akromegalie); Vergrößerung der Herzmuskelfaser bei Verringerung
der Kapillardichte fördert das Herzinfarktrisiko (s. Anabolika);
EPO: Verschluss von Kapillaren (bei Flüssigkeitsmangel)
|
| Blutdoping |
Infektionsgefahr bei Transfusion von Fremdblut; Gefahr der unsachgemäßen Lagerung
und Übertragung des Blutes
|