Trainingslexikon
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Ozonbelastung und Sport


Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und mit Ihm sicherlich gestiegene Ozonwerte.

Ozon wird allgemein als dreiatomiges Sauerstoffmolekül definiert, welches in geringer Konzentration, Bestandteil der Atemluft ist. Ozon ist für den Menschen aber auch sehr wichtig, da es in der Stratosphäre als Schutzschild gegenüber kurzwelligen Sonnenstrahlen (UV-B, UV-C) dient, und so ein Leben auf Erden erst ermöglicht.

Ozon wird nahezu ausschließlich dadurch gebildet, dass Vorläufersubstanzen, wie Stickoxide und Kohlenwasserstoffe auf ultraviolette Strahlung treffen. Fehlt oder reduziert (gegen 16.00 Uhr) sich diese Strahlung, so wird es wieder abgebaut.

Bekanntlich ist die Konzentration am Mittag und frühen Nachmittag am stärksten.

Achtung Bergsportbegeisterte: Besonders problematisch wird es in Bergregionen, da hier durch den windbedingten Transport, hohe Werte gemessen werden, jedoch nur ein langsamerer Abbau stattfindet. So kann sich das Ozon während Schönwetterperioden über Wochen halten.


Wann wird es bedenklich:

Werte unter 200 μg/m3:

Häufige Symptome: Husten, Beklemmungsgefühl, Thoraxschmerzen bei tiefer Einatmung

Werte über 200 μg/m3:

Zunahme der o.g. Symptome, Vermehrte Atemwegswiderstände

Werte über 240 μg/m3:

Zusätzliche Symptome: Müdigkeit, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen


Unsere Empfehlungen:

Sportliche Betätigung zum Zeitpunkt der Höchstwerte (Mittag) vermeiden, d.h. Morgen- und Abendstunden bevorzugen.

Übermannshoch bepflanzte Gebiete, wie Wälder oder Parkanlagen bevorzugen, da das Ozon an den Oberflächen zerfällt.

Sport in der Halle. An den Rekordtagen ist selbst in den späten Abendstunden mit bedenklichen Konzentrationen zu rechnen. Ein klimatisiertes Fitnessstudio ist hier die bessere Wahl.

Belastung anpassen, d.h. hohe Intensitäten und Umfänge an Spitzentagen vermeiden.